Wenn die .sql-Datei in das root-Verzeichnis des Servers geladen wurde, wird der gesamte Pfad zur Datei bereits angegeben.
Das wünsche ich natürlich niemand, dass die WordPress-Installation nicht mehr funktioniert. Wenn es passiert ist es gut, wenn man ein Backup gemacht hat. Ich nutze dafür backWPup und muss mir endlich mal aufschreiben, wie die Reihenfolge der Schritte ist:
- Komplett leeres neues WordPress installieren.
- Darin nur Plugin backWPup installieren und aktivieren.
- Backup aus vorhandener Installation zurecht legen. Bei Standardeinstellungen ist es eine ZIP-Datei. Stärker komprimiert kann es aber auch eine .tar.gz-Datei sein.
- ZIP-Ordner extrahieren. Mit einem ZIP-Programm wie 7-Zip muss die .tar.gz zweimal entpackt werden.
- sql-Datei daraus per FTP ins root-Verzeichnis der neuen Installation laden.
- In backWPup die sql-Datei aufrufen. Meist steht der Pfad schon da. Man kann die Datei auch vom eigenen Rechner hochladen.
- Ausführen und wie empfohlen die sql-Datei vom Server löschen.
- Vom extrahierten Ordner den Unterordner “wp-content” ebenfalls per FTP hochladen und bestehende Dateien damit überschreiben. (In der Backup-Version sind auch alle Themes und Plugins enthalten. Die müssen mit auf den Server, sonst wirft die Datenbank Fehlermeldungen aus.)
Das sollte es gewesen sein. Die Dateien aus dem Backup und die Einträge in der Datenbank sind damit wiederhergestellt. Ich kann nur empfehlen, regelmäßig Backups zu machen. Das genannte Tool ist dabei eine große Hilfe.
Update am 29.03.2013:
Leider funktioniert seit Version 3.0 die Wiederherstellung der WordPress-Installation – Dateien und Datenbank – nicht mehr wie beschrieben. Das Plugin wird inzwischen von Inpsyde angeboten. Die Basis-Version ist weiterhin kostenfrei. Ich finde es sehr schade, dass die oben beschriebene, sehr bequeme Import-Funktion im neuen backWPup fehlt. Laut Angabe in der Dokumentation arbeitet die Firma an einer besseren Importfunktion für das WordPress-Backend. Ich bin gespannt.
Wenn das Plugin diese Funktion wiederbekommt – beispielsweise in der Pro-Version, wäre ich auch bereit, dafür zu zahlen. Bis dahin teste ich mögliche Alternativen. Ganz brauchbar erscheint mir Blogvault. Wenn ich eine für mich passende Alternative gefunden habe, könnte es sein, dass ich dabei bleibe. Für mich wäre backWPup dann Geschichte. Sehr schade!