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		<title>Wie zugänglich ist deine Website?</title>
		<link>https://www.css-manufaktur.de/wie-zugaenglich-ist-deine-website/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 06:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
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					<description><![CDATA[<h3>Vier Regeln für weniger Barrieren</h3>
Egal, ob dein Web-Angebot unter das Barrierefreiheits-Stärkungsgesetz fällt oder nicht: Mit diesen Regeln kannst du häufige Barrieren erkennen und abbauen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-medium is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="500" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2026/09/accessibility-check-rafiki.svg" alt="Barrierefrei-Checkliste mit 4 Punkten" class="wp-image-7431" style="width:311px;height:auto"/></figure>



<h2 id="wie-zuganglich-ist-deine-website-vier-regeln-fur-weniger-barrieren" class="wp-block-heading" style="margin-top:0px">Vier Regeln für weniger Barrieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Ein Netz für Alle – viel mehr als eine gute Tat!“ So hieß 2004 mein erster Vortrag für die webgrrls. Seitdem gehört Barrierefreiheit für mich zur Planung und Umsetzung von Websites. In meiner Arbeit war die Nachfrage aus der Privatwirtschaft lange gering. Seit dem 28. Juni 2025 macht das Barrierefreiheits-Stärkungsgesetz (BFSG) Barrierefreiheit für bestimmte Angebote auch dort zur Pflicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich hat lange gestört, wie wenig Aufmerksamkeit das Thema bekam. Auch mit dem deutschen Begriff habe ich mich nie ganz angefreundet: „Zugänglichkeit“ beschreibt für mich unmittelbarer, worum es geht. Bereits 1997 formulierte Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, den Grundgedanken: <strong>Die Stärke des Webs liegt darin, dass alle Menschen Zugang haben – unabhängig von einer Behinderung.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow" style="font-size:clamp(14.642px, 0.915rem + ((1vw - 3.2px) * 0.575), 22px);">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><span lang="en">&#8222;The power of the web is in its universality. Access by everyone regardless of disability is an essential aspect.&#8220;</span></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht fällt dein Angebot unter das BFSG, vielleicht auch nicht. Eine erste Orientierung bietet dir der <a href="https://bfsg-gesetz.de/check/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BFSG-Kurz-Check</a>. Unabhängig von einer gesetzlichen Pflicht kannst du mit den folgenden vier Regeln häufige Barrieren auf deiner Website erkennen und abbauen. Eine vollständige Prüfung ersetzen sie nicht.</p>



<h2 id="was-du-ohne-programmierkenntnisse-selbst-prufen-kannst" class="wp-block-heading">Was du ohne Programmier­kenntnisse selbst prüfen kannst</h2>



<h3 id="1-sorgen-sie-fur-eine-durchdachte-hierarchie" class="wp-block-heading"><strong>1. Achte auf ausreichenden Kontrast</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hellgrauer Text auf weißem Hintergrund mag dezent aussehen, lässt sich aber oft schlecht lesen. Ein ausreichender Kontrast hilft Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen. Er erleichtert das Lesen auch dann, wenn Sonnenlicht auf den Bildschirm fällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kontrastverhältnis beschreibt, wie stark sich die Helligkeit von Text und Hintergrund unterscheidet. Je höher der Wert, desto größer der Unterschied. Für normalen Text verlangen die <a href="https://www.w3.org/WAI/standards-guidelines/wcag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Web Content Accessibility Guidelines</a> (WCAG), die internationalen Richtlinien für barrierefreie Webinhalte, in der Stufe AA einen Mindestwert von <strong>4,5:1</strong>. Bei großer Schrift reicht <strong>3:1</strong>: ab 24 CSS-Pixeln bei normaler Schrift oder rund 19 CSS-Pixeln bei Fettschrift. Auch Symbole und grafische Bestandteile, die zum Verständnis notwendig sind, brauchen ausreichenden Kontrast. Hier gilt ein Verhältnis von mindestens 3:1 zu den angrenzenden Farben. Für reine Dekoration gilt diese Vorgabe nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfe besonders die Farben deiner Fließtexte und Links. Die weiter unten genannten Testtools helfen dir dabei.</p>



<h3 id="1-sorgen-sie-fur-eine-durchdachte-hierarchie" class="wp-block-heading">2. Gliedere deine Inhalte mit Überschriften</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Überschriften machen die Struktur eines Textes sichtbar. Damit diese Gliederung auch technisch erkennbar ist, gibt es in HTML, der Auszeichnungssprache für Webseiten, die Überschriftenebenen H1 bis H6. Die Hauptüberschrift deiner Seite erhält die Ebene H1. Für die folgenden Abschnitte verwendest du H2, für deren Unterabschnitte H3. Wähle die Ebene nach der inhaltlichen Gliederung, nicht nach der gewünschten Schriftgröße.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das hilft auch Menschen, die einen <strong>Screenreader</strong> nutzen. Diese Software gibt Bildschirminhalte als Sprache oder über eine Braillezeile aus. Mit ihr lassen sich Überschriften gezielt ansteuern, um einen Überblick zu bekommen oder einen Abschnitt zu finden. Im WordPress-Editor kannst du die Ebene im Überschriften-Block auswählen. Nur größer oder fett gesetzter Absatztext bleibt technisch ein Absatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwende bei Aufzählungen außerdem die Listenfunktion deines Editors. Nummerierte Listen eignen sich etwa für eine Anleitung, bei der die Reihenfolge der Schritte wichtig ist.</p>



<h3 id="3-beschrifte-deine-bilder" class="wp-block-heading">3. Gib deinen Bildern passende Alternativtexte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Screenreader kann den Inhalt eines Bildes nicht einfach erkennen. Dafür braucht das Bild einen <strong>Alternativtext</strong>, kurz Alt-Text. Dieser wird im HTML-Code im <code>alt</code>-Attribut hinterlegt. Beschreibe, welche Information das Bild an dieser Stelle vermittelt. Bei einem Screenshot zu einer Anleitung kann das die gezeigte Einstellung oder Funktion sein. Eine Beschreibung aller sichtbaren Einzelheiten hilft meist weniger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In WordPress kannst du einen Alternativtext bereits beim Hochladen in die Mediathek eintragen. Prüfe beim Einfügen im Editor, ob er zum jeweiligen Zusammenhang passt. Dasselbe Bild kann in verschiedenen Beiträgen eine andere Aufgabe haben. Reine Schmuckbilder brauchen keine Beschreibung. Sie erhalten ein leeres Alt-Attribut (<code>alt=""</code>), damit Screenreader sie überspringen. Achte darauf, dass das Attribut tatsächlich leer ausgegeben wird und nicht ganz fehlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei komplexen Grafiken reicht ein kurzer Alt-Text häufig nicht aus. Erkläre die notwendigen Informationen dann zusätzlich im umgebenden Text oder in einer ausführlichen Bildbeschreibung. Eine Bildunterschrift kann dafür ausreichen, wenn sie alle wesentlichen Informationen vermittelt. Alt-Text und Bildunterschrift müssen sich dabei nicht wortgleich wiederholen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="831" height="101" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2025/07/screenshot-bildauszeichnung.jpg" alt="" class="wp-image-7410" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2025/07/screenshot-bildauszeichnung.jpg 831w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2025/07/screenshot-bildauszeichnung-300x36.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2025/07/screenshot-bildauszeichnung-768x93.jpg 768w" sizes="(max-width: 831px) 100vw, 831px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Gutenberg-Editor fügst du die Bildunterschrift über das Symbol „Beschriftung hinzufügen“ in der Werkzeugleiste des Bild-Blocks hinzu.</figcaption></figure>



<h3 id="4-mach-links-erkennbar-und-bedienbar-1" class="wp-block-heading"><strong>4. Mach Links erkennbar und bedienbar</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Links sollten im Fließtext als solche erkennbar sein. Eine Unterstreichung macht deutlich, dass sich hinter dem Text ein Verweis verbirgt. Eine andere Farbe allein kann leicht übersehen werden. Auch der Linktext sollte erklären, wohin der Verweis führt. „Cheat-Sheet zur Barrierefreiheit“ ist aussagekräftiger als „hier klicken“. Das hilft besonders dann, wenn jemand per Tastatur oder mit einem Screenreader von Link zu Link springt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwende für Verweise echte Links mit einer hinterlegten Zieladresse. Im HTML-Code sind das <code>&lt;a&gt;</code>-Elemente mit einem <code>href</code>-Attribut. Der Link-Dialog im WordPress-Editor erstellt sie für dich. Eine nachgebaute Klickfunktion per JavaScript bietet nicht automatisch dieselben Möglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teste auf deiner Website: Kannst du die Links mit der Tastatur erreichen? Drücke die Tab-Taste und beobachte, wie die Auswahl durch die Seite wandert. Du solltest jederzeit sehen können, welcher Link gerade ausgewählt ist. Mit der Eingabetaste lässt er sich öffnen.</p>



<h2 id="testtools-fur-einen-ersten-check" class="wp-block-heading">Testtools für einen ersten Check</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Browser-Erweiterungen helfen dir, typische Barrieren aufzuspüren. Diese beiden nutze und empfehle ich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://wave.webaim.org/extension/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WAVE</a></strong> für Chrome, Firefox und Edge zeigt unter anderem Kontrastprobleme, die Überschriftenstruktur und fehlende Alternativtexte an.</li>



<li><strong><a href="https://silktide.com/toolbar/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silktide Toolbar</a></strong> für Chrome bietet neben automatischen Prüfungen auch Simulationen, etwa für Farbsehschwächen, und eine Screenreader-Simulation.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse brauchen allerdings einen zweiten Blick. So erkennt ein Tool, dass ein Alt-Text vorhanden ist. Ob er den Bildinhalt im jeweiligen Zusammenhang sinnvoll beschreibt, musst du selbst beurteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Screenreader-Simulation eignet sich vor allem zum Kennenlernen. Für eine gründliche Prüfung brauchst du einen echten Screenreader, etwa das kostenlose NVDA unter Windows oder VoiceOver, das auf dem Mac bereits installiert ist. Die automatische Prüfung ergänzt also deine eigenen Tests, etwa die Bedienung mit der Tastatur.</p>



<h2 id="fang-mit-einem-beitrag-an" class="wp-block-heading">Fang mit einem Beitrag an</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen vier Regeln kannst du häufige Barrieren auf deiner Website abbauen. Einige Änderungen lassen sich direkt im Editor umsetzen. Andere brauchen einen Blick auf die technische Umsetzung. Davon profitiert auch deine Sichtbarkeit: Suchmaschinen und KI-Systeme lesen Überschriften, Alt-Texte und Linktexte ähnlich aus wie ein Screenreader. Mehr Zugänglichkeit hilft deshalb bei Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Generativer Engine Optimization (GEO), die Optimierung für KI-Suchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nimm dir zum Einstieg einen Beitrag vor: Prüfe die Kontraste und die Gliederung. Schau dir anschließend die Bilder und Links an. So wird aus den Regeln eine überschaubare Aufgabe, und du merkst, worauf du bei weiteren Beiträgen achten kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du weitere Hinweise in den Unterlagen zu meinem Workshop: <strong>Mehr Reichweite – weniger Barrieren</strong>: in der <a href="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2025/11/mehr-reichweite-weniger-barrieren-content-boost.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präsentation</a> und im <a href="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2025/11/TTWW2025-cheat-sheet.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cheat-Sheet</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du möchtest deine Website zugänglicher machen und weißt nicht, wo du anfangen sollst? Ich prüfe deine Seite und setze die nötigen Maßnahmen für dich um. <a href="https://www.css-manufaktur.de/barrierefreie-website/" data-type="page" data-id="4993">Sprechen wir darüber</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>WordPress aktuell halten</title>
		<link>https://www.css-manufaktur.de/wordpress-aktuell-halten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 10:43:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wartung]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
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					<description><![CDATA[WordPress zu aktualisieren ist einfacher geworden. Bei regelmäßiger Pflege genügen meist wenige Klicks unter Dashboard → Aktualisierungen. Schau dir die einzelnen Schritte an und nutze meine Checkliste. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized small-caption" style="margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--50)"><img decoding="async" width="500" height="500" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2024/10/backup-update.svg" alt="Symbol für Server mit Backup und Update" class="wp-image-7470" style="width:233px;height:auto"/><figcaption class="wp-element-caption">Image by <a href="https://pixabay.com/users/io-images-1096650/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4941301" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stephan</a> from <a href="https://pixabay.com//?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4941301" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Pixabay</a></figcaption></figure>



<h2 id="updates-und-backups-gehoren-zusammen" class="wp-block-heading">Updates und Backups gehören zusammen</h2>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-645fc792 wp-block-group-is-layout-flex"><div class="wp-block-icon"><svg style="width:30px;" aria-label="i - für Info" role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
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</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Hinweise in diesem Beitrag gehen davon aus, dass du deine Website regelmäßig pflegst. Wenn WordPress länger keine Updates bekommen hat, braucht die Aktualisierung mehr Vorbereitung. Dazu findest du in meinem Beitrag <a href="https://www.css-manufaktur.de/update-bei-aelterer-wordpress-installation/">Update bei älterer WordPress-Installation</a> eine eigene Anleitung.</strong></p>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">WordPress zu aktualisieren ist einfacher geworden. Bei regelmäßiger Pflege genügen meist wenige Klicks unter <code>Dashboard → Aktualisierungen</code>. Viele Updates lassen sich auch automatisch ausführen. Das spart Arbeit. Trotzdem lohnt sich ein genauerer Blick: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Funktioniert die Website nach dem Update noch wie vorher? </li>



<li>Und gibt es eine aktuelle Sicherung, falls etwas schiefgeht?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei einer überschaubaren Website mit wenigen Plugins können automatische Updates hilfreich sein. Wenn mehrere Erweiterungen zusammenarbeiten oder du einen Pagebuilder wie Elementor nutzt, braucht die Aktualisierung mehr Aufmerksamkeit. Ein Pagebuilder ist ein Werkzeug, mit dem du das Layout deiner Seiten zusammenstellst. Entscheidend ist dabei weniger die Anzahl der Plugins als ihre Aufgabe und ihr Zusammenspiel. Komplexe Erweiterungen etwa für Buchungen oder einen Onlineshop, können mehr Probleme verursachen als etwa ein Standard-Plugin zur Spam-Abwehr.</p>



<h2 id="erst-sichern-dann-aktualisieren" class="wp-block-heading">Erst sichern, dann aktualisieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="zu-einem-vollstandigen-wordpress-backup-gehoren-die-datenbank-und-die-dateien"><strong>Zu einem vollständigen WordPress-Backup gehören die Datenbank und die Dateien.</strong> In der Datenbank stehen unter anderem deine Texte und viele Einstellungen. Zu den Dateien gehören beispielsweise die hochgeladenen Bilder sowie die Plugins und das Theme, das die Gestaltung deiner Website bestimmt. Eine reine Datenbanksicherung reicht deshalb nicht aus, um die gesamte Website wiederherzustellen. Den Ordner <code>wp-content/uploads</code> solltest du auf keinen Fall vergessen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">WordPress empfiehlt die Sicherung vor jeder Aktualisierung. Mein Favorit für Backups ist das Plugin <a href="https://de.wordpress.org/plugins/backwpup/">BackWPup</a>. Damit kannst du die Datenbank und die Dateien nach einem festgelegten Zeitplan sichern. Die Sicherungen laufen dann automatisch. Für kleinere Websites reicht die kostenfreie Version aus. Auch die Wiederherstellung ist inzwischen darin enthalten. Viele in meinem Netzwerk nutzen <a href="https://de.wordpress.org/plugins/updraftplus/">UpdraftPlus</a>, das ebenfalls eine kostenfreie Version anbietet. </p>



<h3 id="erstelle-deinen-backup-planbewahre-mindestens-eine-sicherung-außerhalb-deines-webspace-auf" class="wp-block-heading">Erstelle deinen Backup-Plan</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="erstelle-deinen-backup-planbewahre-mindestens-eine-sicherung-außerhalb-deines-webspace-auf">Wie oft du sichern solltest, hängt davon ab, wie häufig sich deine Website verändert. Wenn du nur gelegentlich einen Text ergänzt, brauchst du einen anderen Rhythmus als bei einem Shop mit täglichen Bestellungen. Überlege dir deshalb, wie viel Arbeit oder welche Daten seit dem letzten Backup verloren gehen könnten und richte deinen Backup-Plan danach aus. </p>



<p class="has-palette-color-5-background-color has-background wp-block-paragraph"><strong>Ein Beispiel:</strong> <br>Du schreibst regelmäßig Blog-Beiträge. Dann würde ich die Datenbank wöchentlich mit 12 Versionen und die Dateien monatlich mit 6 sichern. Dann hast du die Daten von 3 bzw. 6 Monaten zur Verfügung. Bei einem Shop mit hohen Zugriffszahlen sollte die Datenbank mit den Bestelldaten dagegen täglich gesichert werden. Die Anzahl der gespeicherten Sicherungen wäre dann deutlich höher. Das ist aber wichtig, denn ein Problem wird oft erst Tage oder Wochen später erkannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="erstelle-deinen-backup-planbewahre-mindestens-eine-sicherung-außerhalb-deines-webspace-auf">Kontrolliere außerdem gelegentlich, ob die Sicherungen tatsächlich erfolgreich durchlaufen. Und mache dich mit der Wiederherstellung vertraut, bevor du sie brauchst. Am besten probierst du sie an einer separaten Testkopie deiner Website aus. Bewahre mindestens eine Sicherung außerhalb deines Webspace auf. Wenn dein Hostingzugang ausfällt oder jemand unberechtigt Zugriff auf deine Website bekommt, kann auch ein dort gespeichertes Backup verloren gehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph" id="erstelle-deinen-backup-planbewahre-mindestens-eine-sicherung-außerhalb-deines-webspace-auf">Die beiden genannten Plugins ermöglichen die externe Speicherung etwa bei Dropbox. Dabei solltest du unbedingt die Datenschutz-Vorgaben der DSGVO für Cloud-Anwendungen beachten wie Verschlüsselung und Auftragsverarbeitung.</p>



<h2 id="was-sich-automatisch-aktualisieren-lasst" class="wp-block-heading">Was sich automatisch aktualisieren lässt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei vielen Plugins und Themes kannst du automatische Updates einzeln aktivieren. Die entsprechende Einstellung findest du in der Pluginübersicht beziehungsweise bei den Details des Themes. Je nach Hosting oder Erweiterung können diese Möglichkeiten abweichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für WordPress selbst gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wartungs- und Sicherheitsupdates automatisch installieren.</strong><br>Diese Einstellung würde ich aktiviert lassen. Sie sorgt dafür, dass Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates für deine installierte WordPress-Versionsreihe zeitnah ankommen.</li>



<li><strong>Auch neue Hauptversionen automatisch installieren.</strong><br>Hier bin ich zurückhaltender. Bei größeren Versionswechseln möchte ich vorher prüfen, ob die eingesetzten Erweiterungen damit zusammenarbeiten.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bei automatischen Updates legst du fest, was aktualisiert werden darf, aber nicht, wann. Ein vollständiges Backup unmittelbar davor legt WordPress dabei nicht an. <a href="https://teamupdraft.com/updraftplus/features/wordpress-automatic-backup-before-updates/">UpdraftPlus Premium</a> kann das: Bei aktivierter Funktion sichert das Plugin vor Updates die Datenbank und die betroffenen Komponenten. Diese Sicherung ergänzt die regelmäßigen vollständigen Backups.</p>



<p class="wp-block-paragraph">WordPress meldet sich übrigens per E-Mail, wenn Updates ausgeführt wurden. Du solltest daher deine Admin-Mailadresse unbedingt aktuell halten. Das gilt auch für alle anderen Meldungen, die dir WordPress zu deinem Webauftritt zukommen lässt.</p>



<h2 id="nach-dem-update-die-website-prufen" class="wp-block-heading">Nach dem Update die Website prüfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen nutze ich automatische Updates bei einigen WordPress-Installationen, die ich ehrenamtlich betreue. Nach einer Update-Benachrichtigung schaue ich nach, ob die Website weiterhin funktioniert. Dabei reicht die Startseite allein nicht aus. Prüfe auch eine typische Unterseite und die Funktionen, auf die deine Besucherinnen und Besucher angewiesen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lässt sich das Menü bedienen? </li>



<li>Kommt eine Nachricht über das Kontaktformular an? </li>



<li>Funktioniert eine Buchung noch?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer umfangreicheren Website ist eine separate Testkopie, auch Staging genannt, sinnvoll. Dazu kannst du ein Plugin nutzen, wie es meine Netzwerk-Kollegin <a href="https://www.content-iq.com/wordpress-testumgebung-staging-kopie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Katja Flinzner</a> beschreibt. Oder du nutzt das kostenpflichtige <a href="https://teamupdraft.com/updraftplus/updraftclone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Tool von Updraft</a>. Dort kannst du größere Aktualisierungen ausprobieren, bevor du sie auf der öffentlich erreichbaren Website ausführst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei manuellen Updates solltest du Zeit für die Kontrolle einplanen. Ein Update ist für mich erst abgeschlossen, wenn die Website geprüft ist.</p>



<h3 id="wenn-nach-dem-update-etwas-schiefgeht" class="wp-block-heading">Wenn nach dem Update etwas schiefgeht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Version 5.2 hat WordPress den Wiederherstellungsmodus eingeführt. Erzeugt ein Update einen Fehler oder geht sonst etwas schief, sendet WordPress eine Mail an den Administrator der Website. Dieser enthält die spezifische Fehlermeldung und einen Link, damit du dich im abgesicherten Modus anmelden kannst. Dann kannst du versuchen, den aufgetretenen Fehler zu beheben. Dieser <a href="https://www.wpbeginner.com/de/wp-tutorials/how-to-use-wordpress-recovery-mode/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leitfaden</a> erläutert die einzelnen Schritte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kannst du dich nicht mehr anmelden, hilft nur der Weg, direkt auf den Server zuzugreifen. Dazu nutzt du entweder eine FTP-Tool wie <a href="https://www.filezilla.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Filezilla</a> oder den Filemanager in deinem Hosting-Paket &#8211; sofern dein Provider dir diese Option zur Verfügung stellt. Dort kannst du vorübergehend den Plugin-Ordner umbenennen, beispielsweise in /<code>wp-content/bak.plugins</code> statt <code>wp-content/plugins</code>. War ein Plugin die Ursache für die Fehlermeldung, solltest du damit zunächst wieder Zugriff auf dein Backend haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Plugins mit vielen Dateien bleibt das Update auch schon mal hängen. Dann hilft ebenfalls der Zugriff auf den Server. Die beiden Ordner <code>/wp-content/upgrade/</code> und <code>/wp-content/upgrade-temp-backup/</code> sollten im Normalbetrieb leer sein. Wenn du dort Dateien oder Ordner findest, dann lösche sie. Das sollte problemlos sein, da hier die Backup-Dateien nur entpackt und zwischengelagert werden. Nach erfolgreichem Backup löscht das System sie automatisch wieder. Klappt das nicht, kann das den Update-Vorgang stören.</p>



<h2 id="auch-die-php-version-braucht-aufmerksamkeit" class="wp-block-heading">Auch die PHP-Version braucht Aufmerksamkeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben WordPress braucht auch die technische Umgebung beim Provider regelmäßige Pflege. WordPress basiert auf der Programmiersprache PHP. Für jede PHP-Version gibt es einen begrenzten Zeitraum, in dem sie regulär gepflegt wird. Für nicht mehr gepflegte PHP-Versionen gibt es keine Sicherheitskorrekturen mehr. Provider wie <a href="https://www.ionos.de/hilfe/hosting/problemloesungen-fuer-php/ionos-php-extended-support/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">IONOS</a> oder <a href="https://www.strato.de/faq/hosting/was-ist-der-strato-php-extended-support/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">STRATO</a> bieten für ältere Versionen einen kostenpflichtigen „PHP Extended Support“ an. Damit lässt sich eine alte Version vorübergehend weiterbetreiben. Ein rechtzeitiger Wechsel auf eine unterstützte Version bietet mehr Sicherheit und kann diese Zusatzkosten vermeiden. Unter <code>Werkzeuge → Website-Zustand</code> zeigt WordPress die verwendete PHP-Version samt Empfehlung an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die PHP-Version änderst du üblicherweise im Kundenbereich deines Providers. Erstelle zuerst ein Backup, aktualisiere dann WordPress, Theme und Plugins und stelle erst danach die PHP-Version um. Aktuelle Software ist eine gute Voraussetzung, aber noch keine Garantie: Auch dein Theme und die Plugins müssen die gewählte PHP-Version unterstützen. Prüfe dazu die Angaben der jeweiligen Entwicklerinnen und Entwickler, indem du im Plugin auf <code>Details anzeigen</code> klickst. Es öffnet sich ein Popup mit allen Angaben zum Plugin aus der WordPress-Plattform. Am rechten Rand findest du Angaben zur Version, zur letzten Aktualisierung und zur minimal geforderten PHP-Version.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer umfangreicheren Website würde ich die Umstellung zuerst an einer Testkopie ausprobieren. Kontrolliere die Website anschließend genauso sorgfältig wie nach einem WordPress-Update.</p>



<h2 id="und-was-ist-mit-der-datenbank" class="wp-block-heading">Und was ist mit der Datenbank?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Datenbanksoftware, meist MySQL oder MariaDB, braucht unterstützte Versionen. Wie die Aktualisierung abläuft, hängt vom Hostingangebot ab. Bei manchen Angeboten übernimmt der Provider die Umstellung. Bei anderen musst du deine Datenbank in eine neu angelegte Datenbank übertragen. <a href="https://www.strato.de/faq/hosting/wie-migriere-ich-meine-datenbank-auf-eine-neuere-version/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bei STRATO findest du eine Anleitung</a> für den Export der bisherigen Daten und den anschließenden Import in die neue Datenbank. Danach musst du die neuen Zugangsdaten (Datenbankname, Benutzer, Passwort, Host) in der WordPress-Konfigurationsdatei <code>wp-config.php</code> eintragen. Die liegt standardmäßig im Hauptordner oder Wurzelverzeichnis (Root) deiner WordPress-Installation. Im Zweifel kannst du gern bei mir eine <a href="https://www.css-manufaktur.de/wordpress-sprechstunde/" data-type="page" data-id="7225">Sprechstunde</a> buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist aufwendiger als die Auswahl einer anderen PHP-Version. Schau deshalb zuerst in die Anleitung deines Providers und sichere die bestehende Datenbank, bevor du beginnst. Die alte Datenbank solltest du erst löschen, wenn die Website mit der neuen Verbindung vollständig geprüft ist.</p>



<h2 id="provider-backups-als-zusatzliche-sicherung" class="wp-block-heading">Provider-Backups als zusätzliche Sicherung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Hostingangebote enthalten eigene Backups. Prüfe, was dein Vertrag tatsächlich umfasst: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie oft wird gesichert? </li>



<li>Wie lange bleiben die Sicherungen erhalten? </li>



<li>Und kannst du sie selbst wiederherstellen oder brauchst du dafür den Support?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Auch mögliche Kosten für die Wiederherstellung solltest du vorher klären. Das klärst du besser jetzt, nicht erst, wenn die Website ausgefallen ist. Für mich ergänzen sich Provider-Backups und eigene Sicherungen. Mit einem eigenen Backup bist du bei der Wiederherstellung weniger davon abhängig, welche Möglichkeiten dein Hostingangebot vorsieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Automatische Updates können dir einen Teil der Arbeit abnehmen. Eine passende Sicherung und die Kontrolle danach bleiben trotzdem Teil der regelmäßigen Pflege.</p>



<h2 id="checkliste-das-gehort-zur-regelmaßigen-pflege" class="wp-block-heading">Checkliste: Das gehört zur regelmäßigen Pflege</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Backup nach Plan:</strong> <br>Datenbank und Dateien (inklusive Upload-Ordner) werden automatisch gesichert, und der Rhythmus passt dazu, wie oft sich deine Website ändert.</li>



<li><strong>Kopie außerhalb des Webspace:</strong> <br>Mindestens eine Sicherung liegt nicht beim Hoster, zum Beispiel in einem Cloud-Speicher.</li>



<li><strong>Backups kontrolliert:</strong> <br>Du schaust gelegentlich nach, ob die Sicherungen erfolgreich durchlaufen, und hast die Wiederherstellung einmal an einer Testkopie ausprobiert.</li>



<li><strong>Erst sichern, dann aktualisieren:</strong> <br>Vor jedem manuellen Update gibt es eine aktuelle Sicherung.</li>



<li><strong>Automatische Updates bewusst eingestellt:</strong> <br>Wartungs- und Sicherheitsupdates laufen automatisch, bei neuen Hauptversionen und umfangreichen Websites prüfst du vorher selbst.</li>



<li><strong>Website nach dem Update geprüft:</strong> <br>Startseite, eine typische Unterseite, Menü, Kontaktformular und alles, worauf deine Besucherinnen und Besucher angewiesen sind (zum Beispiel Buchung oder Bestellung).</li>



<li><strong>PHP-Version im Blick:</strong> <br>Du weißt, welche Version läuft, und wechselst rechtzeitig auf die aktuell empfohlene, nachdem du Theme und Plugins geprüft hast.</li>



<li><strong>Datenbankversion geklärt:</strong> <br>Du weißt, ob dein Provider sie aktualisiert oder ob du selbst tätig werden musst.</li>



<li><strong>Provider-Backups verstanden:</strong> <br>Du kennst Rhythmus, Aufbewahrungsdauer, Möglichkeit zur Wiederherstellung und mögliche Kosten.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Brauchst du Unterstützung? Dann helfe ich dir gern in meiner <a href="https://www.css-manufaktur.de/wordpress-sprechstunde/" data-type="page" data-id="7225">WordPress-Sprechstunde</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Update bei älterer WordPress-Installation</title>
		<link>https://www.css-manufaktur.de/update-bei-aelterer-wordpress-installation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 09:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wartung]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.css-manufaktur.de/?p=4090</guid>

					<description><![CDATA[Schon lange kein Update mehr  in deiner WordPress-Installation gemacht? Nur, weil du Bammel hast? Dann hilft dir vielleicht meine ToDo-Liste. Auf keinen Fall einfach nur Knöpfe drücken, sondern die anstehenden Updates gut vorbereiten. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Veröffentlicht am 13. September 2019 · Zuletzt überarbeitet am 29. August 2026</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-995f960e wp-block-group-is-layout-flex"><div class="wp-block-icon"><svg style="width:30px;" aria-hidden="true" focusable="false" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewbox="0 0 24 24">
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</svg>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich habe diesen Beitrag grundlegend aktualisiert. Die ursprüngliche Anleitung bezog sich auf die WordPress- und PHP-Versionen von 2019. Die neue Fassung erklärt, wie du die Aktualisierung einer länger nicht gepflegten WordPress-Website vorbereitest.</strong></p>
</div>



<figure class="wp-block-image alignright size-vp_sm"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="250" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/08/update-g29f8c3254_640-500x250.jpg" alt="Update bei WordPress - Bildinhalt: Tastatur mit Text &quot;Update&quot; auf einer Taste" class="wp-image-4104" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/08/update-g29f8c3254_640-500x250.jpg 500w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/08/update-g29f8c3254_640-300x150.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/08/update-g29f8c3254_640.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/tumisu-148124/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4223736">Pixabay</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Deine WordPress-Website hat länger keine Updates bekommen? Vielleicht hast du die Aktualisierungen aufgeschoben, weil du befürchtest, dass anschließend etwas nicht mehr funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Beitrag habe ich ursprünglich für eine Netzwerk-Kollegin geschrieben, die genau vor dieser Frage stand. Meine Empfehlung gilt weiterhin: Wenn über längere Zeit Updates ausgeblieben sind, lohnt sich eine gründliche Vorbereitung. Dabei hängt das Vorgehen davon ab, wie alt deine Installation ist und welche Erweiterungen sie verwendet. Eine feste Reihenfolge, die für jede Website funktioniert, gibt es deshalb nicht. Die folgenden Schritte helfen dir, den Zustand deiner Website einzuschätzen und die Aktualisierung vorzubereiten.<br></p>



<h2 id="1-den-aktuellen-stand-festhalten" class="wp-block-heading">1. Den aktuellen Stand festhalten</h2>



<div class="wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-1f26014c wp-block-group-is-layout-flex">
<p class="wp-block-paragraph">Bevor du etwas änderst, verschaffe dir einen Überblick. Notiere die installierte WordPress-Version und die Versionen deines Themes und der Plugins. Das Theme bestimmt die Gestaltung deiner Website; Plugins ergänzen ihre Funktionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die PHP-Version gehört dazu. PHP ist die Programmiersprache, auf der WordPress basiert. Welche Version deine Website verwendet, kannst du üblicherweise im Kundenbereich deines Hostingproviders nachsehen. Bei neueren WordPress-Installationen findest du diese Information auch unter „Werkzeuge → Website-Zustand → Bericht“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfe außerdem, ob du die nötigen Zugänge hast:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zum Verwaltungsbereich von WordPress;</li>



<li>zum Kundenbereich deines Providers;</li>



<li>zu den Dateien deiner Website, etwa über SFTP, eine verschlüsselte Verbindung zum Server;</li>



<li>zur Datenbankverwaltung.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn WordPress nach einem Update nicht mehr erreichbar ist, brauchst du möglicherweise einen dieser anderen Zugänge.</p>
</div>



<h2 id="2-ein-vollstandiges-backup-erstellen" class="wp-block-heading">2. Ein vollständiges Backup erstellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sichere die Datenbank und sämtliche Dateien deiner WordPress-Installation, bevor du mit den Updates beginnst.</strong> Auch die WordPress-Dokumentation empfiehlt eine vollständige Sicherung vor der Aktualisierung. Die Datenbank enthält deine Beiträge und Seiten sowie viele Einstellungen. In den Dateien liegen unter anderem das Theme und die Plugins. Der Upload-Ordner enthält die über die Mediathek hochgeladenen Bilder und Dokumente. Gerade bei älteren Installationen solltest du die vorhandenen Komponenten vollständig sichern. Ein altes Theme oder ein nicht mehr angebotenes Plugin lässt sich später möglicherweise nicht erneut herunterladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn bereits ein Backup-Plugin installiert ist und funktioniert, kannst du es dafür nutzen. Bei einer sehr alten Installation lässt sich ein aktuelles Backup-Plugin möglicherweise nicht mehr installieren. Dann brauchst du eine Sicherung über den Provider oder einen manuellen Export der Datenbank und eine Kopie der Dateien. Bewahre eine Kopie des Backups außerhalb deines Webspace auf. Prüfe außerdem, ob die Sicherung vollständig ist und wie du sie wiederherstellen kannst. Am besten lässt sich das beim nächsten Schritt überprüfen: dem Aufbau einer Testkopie.</p>



<h2 id="3-eine-separate-testkopie-einrichten" class="wp-block-heading">3. Eine separate Testkopie einrichten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer länger nicht gepflegten Website würde ich die Updates zuerst an einer Kopie ausprobieren. Diese separate Testumgebung nennt sich „Staging“. So kannst du Fehler untersuchen, während deine öffentlich erreichbare Website zunächst weiterläuft. Auch die WordPress-Anleitung zur Fehlersuche beschreibt die Arbeit mit einer Testkopie. Manche Hostingangebote enthalten eine Staging-Funktion. Alternativ lässt sich eine Kopie mithilfe eines geeigneten Plugins oder manuell einrichten. Wie das geht, erklärt meine Netzwerk-Kollegin Katja Flinzner ausführlich in ihrem Beitrag <a href="https://www.content-iq.com/wordpress-testumgebung-staging-kopie/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WordPress-Testumgebung: eine Staging-Kopie erstellen</a>. Das Plugin erzeugt eine Sub-Domain und speichert den Klon in die Datenbank des Originals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer älteren Installation solltest du vorher prüfen, ob das gewählte Werkzeug mit deinen vorhandenen WordPress- und PHP-Versionen funktioniert. Wenn du das Plugin nicht nutzen kannst, musst du eine manuelle Kopie anlegen. Dazu brauchst du: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein eigenes Verzeichnis in deinem Webspace, </li>



<li>eine separate Domain oder Sub-Domain, die auf dieses Verzeichnis zeigt </li>



<li>und eine eigene Datenbank. </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du damit auch einen PHP-Wechsel testen möchtest, muss sich die PHP-Version für jede Domain unabhängig einstellen lassen. Schütze die Testkopie mit einem Zugriffsschutz. Die Einstellung „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ allein verhindert keinen öffentlichen Zugriff. Achte zudem darauf, dass die Kopie keine echten Bestellungen verarbeitet oder automatische Nachrichten an deine Kundschaft verschickt. Besonders bei Shops und Buchungssystemen müssen solche Funktionen für den Test entsprechend eingestellt oder &#8211; wenn nötig &#8211; deaktiviert werden.</p>



<h2 id="4-theme-und-plugins-prufen" class="wp-block-heading">4. Theme und Plugins prüfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schau dir an, welche Erweiterungen du tatsächlich noch brauchst. Nicht mehr benötigte Plugins kannst du nach der Sicherung entfernen. Bei den übrigen prüfst du, ob sie weiterhin gepflegt werden und welche WordPress- und PHP-Versionen ihre aktuellen Ausgaben unterstützen. Informationen dazu findest du direkt in deinem Plugin-Verzeichnis. Wenn du bei einem Plugin auf &#8222;Details anzeigen&#8220; klickst, öffnet sich ein Popup mit denselben Angaben wie  im <a href="https://de.wordpress.org/plugins/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WordPress-Pluginverzeichnis</a>. Oder du informierst dich auf der Website des jeweiligen Anbieters. Bei gekauften Komponenten kann eine gültige Lizenz nötig sein, um Updates zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Plugin nicht mehr im Verzeichnis steht, solltest du den Grund prüfen. Das allein sagt noch nicht, ob es dauerhaft aufgegeben wurde. Gibt es keine gepflegte Version mehr, brauchst du gegebenenfalls einen Ersatz. Ein Wechsel ist allerdings nicht immer mit dem Austausch eines Plugins erledigt. Manche Erweiterungen speichern eigene Daten oder stellen Inhalte bereit, die nach dem Entfernen fehlen. Probiere den Ersatz deshalb in der Testkopie aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Theme gilt besondere Aufmerksamkeit, wenn es individuelle Anpassungen gibt. Wurden die Änderungen direkt in den Theme-Dateien vorgenommen, können sie beim Update überschrieben werden.</p>



<h2 id="5-die-reihenfolge-der-aktualisierungen-festlegen" class="wp-block-heading">5. Die Reihenfolge der Aktualisierungen festlegen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer regelmäßig gepflegten Website sind Updates meist überschaubar. Bei einer alten Installation können sich die Anforderungen gegenseitig im Weg stehen: Eine neue Plugin-Version braucht vielleicht eine neuere WordPress-Version. Diese wiederum benötigt eine PHP-Version, mit der das alte Theme noch nicht funktioniert. Deshalb würde ich weder pauschal zuerst PHP umstellen noch sämtliche angebotenen Updates auf einmal starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfe, welche Versionen miteinander arbeiten können. Daraus ergibt sich, ob du einzelne Komponenten zunächst aktualisieren oder ersetzen musst und wann die PHP-Umstellung sinnvoll ist. Bei großen Versionsabständen können Zwischenschritte nötig sein. Die WordPress-Dokumentation beschreibt dafür auch Aktualisierungen über mehrere Versionen hinweg. Keine Sorge: WordPress stellt <a href="https://de.wordpress.org/download/releases/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die meisten bisherigen Versionen zum Download</a> zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist eine aktuelle WordPress-Installation mit gepflegten Erweiterungen und einer unterstützten PHP-Version. Dass WordPress selbst eine PHP-Version unterstützt, bedeutet dabei noch nicht, dass dein Theme und sämtliche Plugins ebenfalls damit funktionieren. Wenn sich aus den Angaben der Anbieter kein nachvollziehbarer Weg ergibt, würde ich an dieser Stelle fachliche Unterstützung hinzunehmen. Das gilt besonders für individuell programmierte Funktionen oder eine Website, über die laufend Bestellungen und Buchungen eingehen.</p>



<h2 id="6-schrittweise-aktualisieren-und-kontrollieren" class="wp-block-heading">6. Schrittweise aktualisieren und kontrollieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Führe die geplanten Änderungen zunächst in der Testkopie aus. Aktualisiere Plugins möglichst einzeln und prüfe nach jedem Schritt, ob die Website weiterhin funktioniert. So lässt sich ein Fehler leichter einer bestimmten Änderung zuordnen. Notiere dir, was du in welcher Reihenfolge gemacht hast. Sichere auch funktionierende Zwischenstände, wenn die Aktualisierung mehrere Etappen braucht. Nach einem PHP-Wechsel solltest du besonders sorgfältig testen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kontrolliere dabei mehr als die Startseite:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Werden die Inhalte und das Layout auf Unterseiten richtig angezeigt?</li>



<li>Funktioniert die Navigation auch auf dem Smartphone?</li>



<li>Kommen Nachrichten aus dem Kontaktformular an?</li>



<li>Lassen sich Bilder hochladen und Beiträge bearbeiten?</li>



<li>Funktionieren die Buchungen oder der Bestellprozess?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der WordPress-Verwaltungsbereich gehört zur Prüfung. Eine Website kann nach außen richtig aussehen, während beim Bearbeiten Fehler auftreten.</p>



<h2 id="7-den-editor-bei-bedarf-gesondert-prufen" class="wp-block-heading">7. Den Editor bei Bedarf gesondert prüfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn deine Installation noch aus der Zeit vor WordPress 5 stammt, gehört auch der Wechsel zum Block-Editor zur Vorbereitung. Er wurde unter dem Namen „Gutenberg“ eingeführt. Mit dem Plugin <a href="https://de.wordpress.org/plugins/classic-editor/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Classic Editor</a> lässt sich bei kompatiblen Installationen der bisherige Editor weiterverwenden. Das kann helfen, den technischen Wechsel und eine spätere Umstellung der redaktionellen Arbeit getrennt anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Classic Editor löst allerdings keine allgemeinen Kompatibilitätsprobleme mit einem alten Theme oder Plugin. Prüfe deshalb in der Testkopie, ob du bestehende Inhalte weiterhin bearbeiten und neue Beiträge anlegen kannst.</p>



<h2 id="8-die-anderungen-auf-die-offentliche-website-ubertragen" class="wp-block-heading">8. Die Änderungen auf die öffentliche Website übertragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn die Tests erfolgreich sind, plane die Aktualisierung der öffentlich erreichbaren Website. Erstelle unmittelbar davor noch einmal ein vollständiges Backup und halte den erprobten Ablauf bereit. Bei einer Website, deren Inhalte während der Tests unverändert geblieben sind, kannst du gegebenenfalls die aktualisierte Kopie übertragen. Bei einem Shop oder einer Website mit laufenden Buchungen ist mehr Planung nötig: Wenn du deren Datenbank durch den älteren Stand der Testkopie ersetzt, können zwischenzeitlich eingegangene Daten verloren gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übernimm deshalb nur mit einem Verfahren, das die aktuellen Inhalte und Geschäftsdaten erhält. Je nach Website kann das bedeuten, die getesteten Updates auf der öffentlichen Installation erneut auszuführen. Oder du nutzt die Pro-Version im oben genannten Staging-Plugin. Sie kann die Kopie direkt in die Live-Site übertragen. Prüfe anschließend dieselben Funktionen wie in der Testumgebung.</p>



<h2 id="wenn-etwas-nicht-mehr-funktioniert" class="wp-block-heading">Wenn etwas nicht mehr funktioniert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tritt ein Fehler auf, halte zunächst fest, welche Änderung ihm vorausging. In der Testkopie kannst du dann gezielt untersuchen, ob ein Plugin oder das Theme die Ursache ist. Falls du einen früheren Stand wiederherstellen musst, gehören die passenden Dateien und die zugehörige Datenbank zusammen. Nach einer PHP-Umstellung musst du außerdem prüfen, ob die wiederhergestellte Software mit der nun eingestellten PHP-Version funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verlasse dich nicht darauf, jederzeit zu einer alten PHP-Version zurückkehren zu können. Welche Versionen verfügbar sind, bestimmt dein Provider. Kläre die Rückfallmöglichkeit deshalb vor der Umstellung. Wenn du ein Provider-Backup nutzen möchtest, prüfe ebenfalls vorher, wie die Wiederherstellung abläuft und ob Kosten entstehen.</p>



<h2 id="danach-wieder-regelmaßig-pflegen" class="wp-block-heading">Danach wieder regelmäßig pflegen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ist die Website aktualisiert und geprüft, richte regelmäßige Backups ein und kümmere dich künftig zeitnah um verfügbare Updates. Damit vermeidest du, dass sich erneut ein großer Rückstand aufbaut. Eine länger nicht gepflegte Website zu aktualisieren ist meist aufwendig. Darum empfehle ich, unbedingt die regelmäßigen Updates und Sicherungen. Wie ich das handhabe, beschreibe ich im Beitrag <a href="/wordpress-aktuell-halten/">WordPress aktuell halten: Updates und Backups gehören zusammen</a>. </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ladezeiten &#8211; ein wichtiger Ranking-Faktor</title>
		<link>https://www.css-manufaktur.de/wordpress-suchmaschinenoptimierung/</link>
					<comments>https://www.css-manufaktur.de/wordpress-suchmaschinenoptimierung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2019 14:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Ladezeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.css-manufaktur.de/?p=3373</guid>

					<description><![CDATA[Hast du deine WordPress-Site schon mal auf dem Handy geladen? Und? Wurde sie schnell angezeigt? Super, dann hast du offenbar alles richtig gemacht bei der WordPress Suchmaschinenoptimierung. Musstest du länger warten, dann helfen dir meine nachfolgenden drei Schritte zur Website-Optimierung. Damit machst du deiner Website Beine und verbesserst deren Ranking-Faktor. WordPress SEO &#8211; Hilfe, meine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hast du deine WordPress-Site schon mal auf dem Handy geladen? Und? Wurde sie schnell angezeigt? Super, dann hast du offenbar alles richtig gemacht bei der WordPress Suchmaschinenoptimierung. Musstest du länger warten, dann helfen dir meine nachfolgenden drei Schritte zur Website-Optimierung. Damit machst du deiner Website Beine und verbesserst deren Ranking-Faktor.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="226" height="384" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2025/11/lahme-ente.svg" alt="Ente mit Gipsfuß und Krücken" class="wp-image-5252" style="object-fit:cover"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="wordpress-seo-hilfe-meine-webseite-ist-eine-lahme-ente">WordPress SEO &#8211; Hilfe, meine Webseite ist eine lahme Ente</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit einigen Jahren setzt sich Google vor allem dafür ein, lange Wartezeiten beim Aufbau einer Website zu vermeiden. User sollen insbesondere bei schlechten Handy-Verbindungen nicht allzu lange auf die gesuchte Information warten müssen. Auf diesen Zug sind mittlerweile viele Anbieter von mehr oder weniger kostenintensiven Dienstleistungen und Prüf-Tools aufgesprungen. Auch wenn das in diesem Bereich viele Analyse-Tools suggerieren, Raketenwissenschaft ist die Seiten-Optimierung nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Maßnahmen wirkungsvoll die Ladezeiten herabsetzen können, erläutere ich im Folgenden anhand des kürzlich fertiggestellten Kundenprojektes <a href="https://www.textfuss.de/">https://www.textfuss.de/</a>. Das hier verwendete Theme ist übrigens „<a href="https://kriesi.at/themes/enfold-overview/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Enfold</a>“. Ich beschränke mich hier zunächst auf Maßnahmen für Einsteiger, die sich mit Plugins realisieren lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="3-schritte-zur-optimierung-der-performance">3 Schritte zur Optimierung der Performance</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="schritt-1-der-start-check">Schritt 1: der Start-Check</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Meine bevorzugte Testumgebung ist <a rel="noreferrer noopener" href="https://gtmetrix.com/" target="_blank">GT-Metrix</a>. Es ist sowohl für den Allround-Check als auch für eine tiefergehende Analyse geeignet. Für den Start reicht ein Blick in den „Page Speed“.</p>



<section class="wp-block-uagb-columns uagb-columns__wrap uagb-columns__background-undefined uagb-columns__stack-mobile uagb-columns__valign-undefined uagb-columns__gap-10 alignundefined uagb-block-4ee22b1e"><div class="uagb-columns__overlay"></div><div class="uagb-columns__inner-wrap uagb-columns__columns-2">

<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-a87d7b80"><div class="uagb-column__overlay"></div><div class="uagb-column__inner-wrap">

<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_vor-optimierung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_vor-optimierung-1024x680.jpg" alt="Screenshot GTmetrix vor der WordPress Suchmaschinenoptimierung" class="wp-image-3819" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_vor-optimierung-1024x680.jpg 1024w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_vor-optimierung-300x199.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_vor-optimierung-768x510.jpg 768w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_vor-optimierung-500x332.jpg 500w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_vor-optimierung-800x531.jpg 800w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_vor-optimierung.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Screenshot vor der Optimierung</figcaption></figure>

</div></div>


<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-01c8e3e8"><div class="uagb-column__overlay"></div><div class="uagb-column__inner-wrap">

<p class="wp-block-paragraph">Ein Score von 85 % ist für den Anfang bei der WordPress Suchmaschinenoptimierung nicht schlecht, optimal ist das aber noch nicht. Schauen wir uns die wichtigsten Stellschrauben mal genauer an.</p>

</div></div>

</div></section>



<h3 class="wp-block-heading" id="schritt-2-die-optimierung-der-schlecht-bewerteten-punkte">Schritt 2: die Optimierung der schlecht bewerteten Punkte</h3>



<h4 class="wp-block-heading" id="bilder">Bilder</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders schlecht schneiden die Bilder in der Seite ab. Sie ziehen das Ergebnis der WordPress Suchmaschinenoptimierung maßgeblich runter. Daher solltest du ihnen erhöhte Aufmerksamkeit schenken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Bildgröße sollte den tatsächlich verwendeten Maßen entsprechen.</strong><br>Keine Bilder direkt aus der Kamera in die Website laden. Für die einfache Verkleinerung reicht ein Programm wie <a href="https://www.irfanview.net/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Irfanview</a>. Bei <a href="https://gregor-moellring.de/anleitungen/viele-bilder-aendern-mit-irfanview/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gregor Möllring</a> findest du eine Anleitung dazu.</li>



<li><strong>Die Dateigröße der Bilder weiter reduzieren.<br></strong>Bildbearbeitungsprogramme leisten hier schon einiges. Besser arbeiten Tools, die Bilder auch mit einem gewissen Verlust komprimieren können. Mein Lieblings-Tool für Bilder im JPG-Format ist der <a href="https://mozjpeg.codelove.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mozjpeg Encoder</a>. Das kostenfreie Online-Werkzeug kann Bilder mit einer Verlustrate bis zu 60 % komprimieren. Vorher- und Nachher-Version stehen nebeneinander. So kann man sehen, ob die gewählte Verlustrate noch akzeptable Bilder ausgibt. Ansonsten ändert man die Einstellungen und versucht es erneut. Das fertige Bild lädt man auf den eigenen Rechner herunter.<br>Die Einsparungen bei der Dateigröße sind meist enorm.</li>



<li><strong>Dateigrößen beim Upload reduzieren<br></strong>Geeignete Plugins komprimieren Bilder in WordPress direkt beim Upload in die Mediathek. Die freien Varianten ersparen zwar nur wenige Prozent, was sich aber dennoch lohnt – insbesondere für Blogger. Manche kostenpflichtige Plugins erlauben auch die verlustbehaftete Komprimierung. Ich bevorzuge hier <a href="https://de.wordpress.org/plugins/wp-smushit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WP Smush</a>.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading" id="browser-caching">Browser-Caching</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Alle statischen Anteile in der Webseite speichert der Browser mit dem ersten Aufruf der Seite. Insbesondere sind das Bilder, Schriften und auch Skripte. Dazu braucht der Browser eine Anweisung, welche Inhalte er wie speichern soll. Das erledigen bei WordPress sogenannte Caching-Plugins.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>WP Fastest Cache</strong><br>Meine bevorzugte Lösung bei der WordPress Suchmaschinenoptimierung ist <a href="https://de.wordpress.org/plugins/wp-fastest-cache/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WP Fastest Cache</a>, das bereits in der kostenfreien Variante sehr gute Dienste leistet. Es arbeitet übrigens perfekt mit WP Smush zusammen. <br><br>Die Einstellungen für das Plugin sind schnell gemacht:</li>
</ul>



<section class="wp-block-uagb-columns uagb-columns__wrap uagb-columns__background-undefined uagb-columns__stack-mobile uagb-columns__valign-undefined uagb-columns__gap-10 alignundefined uagb-block-53a3e296"><div class="uagb-columns__overlay"></div><div class="uagb-columns__inner-wrap uagb-columns__columns-2">

<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-af088d86"><div class="uagb-column__overlay"></div><div class="uagb-column__inner-wrap">

<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/06/screenshot-1_plugins.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="814" height="811" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/06/screenshot-1_plugins.jpg" alt="Screenshot - Einstellungen für WP Fastest Cache zur Verbesserung der Performance bei der WordPress Suchmaschinenoptimierung" class="wp-image-3829" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/06/screenshot-1_plugins.jpg 814w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/06/screenshot-1_plugins-300x300.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/06/screenshot-1_plugins-250x250.jpg 250w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/06/screenshot-1_plugins-768x765.jpg 768w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/06/screenshot-1_plugins-500x498.jpg 500w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2019/06/screenshot-1_plugins-800x797.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 814px) 100vw, 814px" /></a><figcaption>Empfehlung für die Einstellungen im Caching-Plugin</figcaption></figure>


<p class="wp-block-paragraph"></p>

</div></div>


<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-84098753"><div class="uagb-column__overlay"></div><div class="uagb-column__inner-wrap">

<p class="wp-block-paragraph">Für mich haben sich die im Bild angezeigten Einstellungen bewährt. Sie minifizieren HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien, indem sie Leerzeichen und Kommentare entfernen. Mehrere Skripte werden zu einer Datei zusammengefasst. Das spart Abfragen vom Server und reduziert damit die Ladezeit.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Einige Checkboxen sind ausgegraut. Diese Optionen gibt es nur in der kostenpflichtigen Pro-Variante.</p>

</div></div>

</div></section>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Autoptimize<br></strong>Daher ergänze ich die fehlenden Optionen häufig mit der kostenfreien Version von <a href="https://de.wordpress.org/plugins/autoptimize/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Autoptimize</a>. Damit lässt sich beispielsweise Lazy Loading, das Nachladen von zunächst nicht sichtbaren Bildern aktivieren. Zudem lassen sich damit zuverlässig die bei vielen Themes standardmäßig geladenen Skripte für Google-Fonts und die WordPress-Emojis entfernen.<br><br>Auch nicht unwichtig: Die Versionierung bei Skripten kannst du ebenfalls entfernen. Solche Skripte mit der Erweiterung „ver“ sperren sich oft gegen das Caching, was mit Anhaken dieser Checkbox vermieden wird.<br><br></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="schritt-3-testen-testen-testen">Schritt 3: Testen, Testen, Testen</h3>



<section class="wp-block-uagb-columns uagb-columns__wrap uagb-columns__background-undefined uagb-columns__stack-mobile uagb-columns__valign-undefined uagb-columns__gap-10 alignundefined uagb-block-61743b67"><div class="uagb-columns__overlay"></div><div class="uagb-columns__inner-wrap uagb-columns__columns-2">

<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-61ba97f2"><div class="uagb-column__overlay"></div><div class="uagb-column__inner-wrap">

<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_nach-optimierung.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_nach-optimierung-1024x680.jpg" alt="Screenshot GTmetrix nach Website-Optimierung" class="wp-image-3818" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_nach-optimierung-1024x680.jpg 1024w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_nach-optimierung-300x199.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_nach-optimierung-768x510.jpg 768w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_nach-optimierung-500x332.jpg 500w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_nach-optimierung-800x531.jpg 800w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot_nach-optimierung.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Screenshot nach der Optimierung</figcaption></figure>

</div></div>


<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-9dd5eff5"><div class="uagb-column__overlay"></div><div class="uagb-column__inner-wrap">

<p class="wp-block-paragraph">Sind die geänderten Bilder eingebaut und die Caching-Tools eingerichtet, dann testest du deine Website erneut. Nun sollte das Ergebnis deutlich besser ausfallen.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn nicht, beginnt die Optimierungsschleife erneut.</strong></p>

</div></div>

</div></section>



<section class="wp-block-uagb-section uagb-section__wrap uagb-section__background-undefined uagb-block-69b0290e featured-box"><div class="uagb-section__overlay"></div><div class="uagb-section__inner-wrap">

<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>Übrigens: </strong>Verabschiede dich davon,100 % erreichen zu wollen. Die wenigen Prozentpunkte, die sich noch herauskitzeln lassen, erfordern die dreifache Zeit. Ein Wert über 90% ist schon sehr gut. Das ist bereits Level A.</p></blockquote>

</div></section>



<p class="wp-block-paragraph">Ich optimiere übrigens meist nur die Startseite und zusätzlich ausgewiesene Landingpages. Bei allen anderen Seiten achte ich darauf, dass die Bilder die optimale Größe haben. Die Skripte (Stylesheet und Javascript) sind bereits für die gesamte Seite im Browser-Cache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn das Ergebnis bei GTmetrix für dich zufriedenstellend ist, kannst du auch noch einen Blick in <a rel="noreferrer noopener" href="https://pagespeed.web.dev/" target="_blank">Google-Insights</a> werfen. Hier gibt es noch ein paar Zusatzinformationen. Andersherum kann ich nicht empfehlen. Da Google immer etwas zu meckern hat, ist hier der Frust nicht weit.</p>



<section class="wp-block-uagb-columns uagb-columns__wrap uagb-columns__background-undefined uagb-columns__stack-mobile uagb-columns__valign-undefined uagb-columns__gap-30 alignundefined uagb-block-c8106305"><div class="uagb-columns__overlay"></div><div class="uagb-columns__inner-wrap uagb-columns__columns-2">

<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-3a7200cf"><div class="uagb-column__overlay"></div><div class="uagb-column__inner-wrap">

<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-mobil.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-mobil-1024x680.jpg" alt="Screenshot Google Insights für Mobil - die Website-Optimierung war erfolgreich" class="wp-image-3821" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-mobil-1024x680.jpg 1024w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-mobil-300x199.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-mobil-768x510.jpg 768w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-mobil-500x332.jpg 500w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-mobil-800x531.jpg 800w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-mobil.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Mobil könnte noch mehr optimiert werden. Der Aufwand ist aber recht hoch und erfordert zudem kostenpflichtige Plugins.</figcaption></figure>

</div></div>


<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-d0a1b14e"><div class="uagb-column__overlay"></div><div class="uagb-column__inner-wrap">

<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-desktop.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-desktop-1024x680.jpg" alt="Screenshot Google Insights für Desktop - ein Baustein für einen guten Ranking-Faktor " class="wp-image-3820" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-desktop-1024x680.jpg 1024w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-desktop-300x199.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-desktop-768x510.jpg 768w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-desktop-500x332.jpg 500w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-desktop-800x531.jpg 800w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/screenshot-optimierung_google-desktop.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Beim Desktop ist das Ergebnis nahezu perfekt.</figcaption></figure>

</div></div>

</div></section>



<h2 class="wp-block-heading" id="viel-erfolg-bei-deiner-wordpress-suchmaschinenoptimierung">Viel Erfolg bei deiner WordPress Suchmaschinenoptimierung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche dir gutes Gelingen. Und schalte die &#8222;innere Perfektionistin&#8220; einfach mal ab. Jeder Schritt in Richtung Ladezeit-Optimierung ist bereits ein Gewinn.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>DSGVO-Gesetz  – die neue Sau im globalen Dorf</title>
		<link>https://www.css-manufaktur.de/dsgvo-gesetz-die-neue-sau-im-globalen-dorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2018 14:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DSGVO]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon gehört? Das DSGVO-Gesetz kommt. Und zwar schon bald. Am 25. Mai tritt sie in Kraft. Die Netzwelt hat eine neue Sau, die sie durchs globale Dorf treiben kann. Ach, Sie haben noch nichts davon gehört? DSGVO oder besser EU-DSGVO steht für Datenschutz-Grundverordnung. Es gibt sie bereits seit 2016. Nach einer Übergangsfrist gilt sie nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="100" height="100" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/DSGVO-amico.svg" alt="Das DSGVO-Gesetz erfordert eine Überprüfung der Datenerhebung. Die Grafik zeigt ein Schloß mit Schlüssel, umrahmt von Sternen - stellvertretend für die EU." class="wp-image-3506" style="width:300px"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schon gehört? Das DSGVO-Gesetz kommt. Und zwar schon bald. Am 25. Mai tritt sie in Kraft. Die Netzwelt hat eine neue Sau, die sie durchs globale Dorf treiben kann. Ach, Sie haben noch nichts davon gehört? <a href="https://dsgvo-gesetz.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DSGVO</a> oder besser EU-DSGVO steht für Datenschutz-Grundverordnung. Es gibt sie bereits seit 2016. Nach einer Übergangsfrist gilt sie nun ab dem 25. Mai für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Sie ist verbindlich in der europäischen Union. Da gibt es aber doch das Bundes-Datenschutzgesetz (BDSG)? Ja, stimmt. Aber das wurde angepasst an die neue EU-Verordnung, gilt ebenfalls ab Mai und löst das bisherige bundesdeutsche Gesetz ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="datenschutzerklarung-nach-dsgvo">Datenschutzerklärung nach DSGVO</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ja und jetzt? Naja, jetzt zittern alle, die sich bisher nicht um den Datenschutz gekümmert haben. Ach nein, nicht alle zittern: Da gibt es die Rechtskundigen in der Netzwelt. Bisher haben sie ihr Fachwissen in Form von Vorlagen für Impressum und Datenschutzerklärung gegen Angabe der Quelle kostenfrei zur Verfügung gestellt. Damit konnten viele Kleinstunternehmerinnen und Einzelkämpfer der Kennzeichnungspflicht ihrer Webseiten nachkommen. Denn Anwälte zahlt diese Klientel nicht aus der Portokasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun aber herrscht Goldgräberstimmung: Vorlagen, die bereits für die neue EU-Verordnung optimiert sind gibt es fast nur noch gegen Cash. Und da Anwälte ja bekanntlich nicht werben dürfen, heizen sie die Angst vor der DSGVO allerorten an. Da geben wir schon mal Geld aus für ein Papier mit Handlungsanweisungen oder schließen ein Abo ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="rechtssicherheit">Rechtssicherheit beim DSGVO-Gesetz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit bin ich jetzt im grünen Bereich und vor Abmahnungen geschützt? Leider nein. Keine der derzeitigen Vorlagen für die Datenschutzerklärung kann Rechtssicherheit garantieren. Abmahnanwälte und -vereine stehen vermutlich bereits in den Startlöchern. Ob Einzelkämpferinnen wie ich dem Datenschutz zukünftig genügen können, werden nur Gerichtsentscheide bringen. Oder der Gesetzgeber schiebt diesen Praktiken endlich einen Riegel vor. Denn Deutschland ist das einzige Land in der EU, das Abmahnanwälten oder -vereinen zu ihrer zweifelhaften Daseinsberechtigung verhilft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden wohl zunächst damit leben müssen nicht genau zu wissen, ob wir alles richtig machen. Und das geht den Fachanwälten der Branche ebenso. Derzeit weiß niemand, welche Stolperfallen Webworker umgehen müssen, um keine kostenbewährte Abmahnung zu kassieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-andert-sich-denn-nun">Was ändert sich denn nun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was müssen wir denn eigentlich anders machen als bisher? In einschlägigen Foren zu WordPress wird dazu geraten, viele Funktionen einfach abzuschalten. Analyse der Nutzerzugriffe, Abwehr von Spam, Kontrolle über Kommentare im Blog, ja selbst Kontaktformulare und Sicherheits-Plugins. Alles abschalten. Sie könnten gemäß DSGVO-Gesetz Nutzerdaten erheben. Ja, ja, denn auch IP-Adressen sind personenbezogene Daten, die schützenswert sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Berufswelt ist das DSGVO-Gesetz gerade DER Hype. Die meisten scheinen dabei allerdings zu vergessen, dass die neue EU-Verordnung nicht den Verzicht auf Datenerhebung fordert. Es steht sogar ausdrücklich drin, dass Unternehmen ein Recht haben, die für ihre wirtschaftliche Tätigkeit notwendigen Daten zu erheben. Sie sollten damit nur möglichst sparsam umgehen und – ganz wichtig – für Transparenz bei deren Nutzung sorgen. </p>



<aside class="featured-box">
<blockquote class="wp-block-quote"><p>Im Klartext: Alles was ein Unternehmen mit seinen Daten treibt, muss dokumentiert werden. Zudem gibt es nun das Recht auf Auskunft, Löschung und Übertragung aller Nutzerdaten.</p></blockquote></aside>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist auch die Umkehr der Beweislast. Ab Mai müssen Betreiber von Webseiten und -diensten nachweisen, dass sie alle Anforderungen an den Datenschutz befolgt haben. Es besteht die Pflicht zur Dokumentation und zum Schutz der Daten vor dem Zugriff Dritter.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="todo-liste">Und was gibt&#8217;s gemäß DSGVO-Gesetz zu tun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin keine Anwältin und habe mich bisher bei meinen Projekten und für meine Kunden am deutschen Datenschutzgesetz orientiert. Ich sehe bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten keine allzu großen Änderungen und kann daher die Hysterie, die bisherigen Tools und Plugins für WordPress über Bord zu werfen nicht nachvollziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spürbare Änderungen gibt es aber bei der Dokumentation zur Verarbeitung der Daten. Aus 1 Seite Datenschutzerklärung werden jetzt leicht 3-5 Seiten. Zudem müssen alle, die mit Personendaten umgehen, deren Verarbeitung dokumentieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="die-todo-liste">Die ToDo-Liste</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Datenschutzerklärung gemäß DSGVO-Gesetz<br></strong>Ja, es gibt sie noch, die kostenfreien Angebote. Ich nutze derzeit den <a href="https://dsgvo-muster-datenschutzerklaerung.dg-datenschutz.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Generator der Deutschen Gesellschaft für Datenschutz</a> (DGD).</li>



<li><strong>Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten</strong><br>Darin musst du dokumentieren, welche Personen oder Stellen mit den erhobenen Daten umgehen und welche Techniken im Einsatz sind. Das bayerische Landesamt für Datenschutz hat dazu eine „<a href="https://www.lda.bayern.de/de/kleine-unternehmen.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Handreichung für kleine Unternehmen</a>“ ins Netz gestellt.</li>



<li><strong>Auftragsverarbeitung<br></strong>Bisher hieß es Auftragsdatenverarbeitung und war auch bereits eine Vorgabe des Bundes-Datenschutzgesetzes. Wer eine Webseite bei einem Provider hostet, muss mit ihm einen solchen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen. Bei den meisten Providern muss man derzeit aber ausdrücklich danach fragen. Auch für die Nutzung von Google-Diensten ist ein solcher Vertrag Pflicht.</li>



<li><strong>Und was ist mit WordPress?<br></strong>Das CMS selbst speichert Daten aus den Nutzerprofilen oder über die Kommentarfunktion. Auch das genutzte Theme könnte Daten speichern oder weiterleiten. Und wer Plugins nutzt für statistische Zwecke oder um die Installation abzusichern erhebt ebenfalls personenbezogene Daten. Die Website enthält ein Kontaktformular? Dann werden auch hier Daten erhoben. Bedenklich dabei sind alle Plugins oder Dienste, die von fremden Server kommen. Insbesondere wenn die Server in Ländern außerhalb der EU betrieben werden.
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Statistik<br></strong>Tools von Automattic, Google-Analytics, Piwik etc.  <strong> </strong></li>



<li><strong>Schriften und Fonts<br></strong>Google-Fonts in Themes enthalten</li>



<li><strong>Kommentarfunktion<br></strong>Eintrag in die Datenbank etc.</li>



<li><strong>Sicherheit<br></strong>Spamabwehr, Firewall, Login-Beschränkung</li>



<li><strong>Cookies</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="noch-ein-hinweis">Noch ein Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dann wollen wir mal loslegen und unsere und die Webseiten unserer Auftraggeber:innen möglichst wasserdicht machen. Dabei solltest du aber die Haftung nicht vergessen, denn Webworker haften für ihre Werke. Ich werde daher nur Empfehlungen aussprechen und lasse mir von meinen Kund:innen bestätigen, dass sie mich beauftragt haben, die von ihnen erstellten Inhalte der Datenschutzerklärung in ihre Website zu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie macht ihr das? Habt ihr schon Erfahrungswerte?</p>



<aside class="featured-box">
<blockquote class="wp-block-quote"><p><strong>Nachtrag 2019: Hinweis zu Cookie-Bannern:</strong></p><p>Nach Inkrafttreten des DSGVO-Gesetzes nutzten viele in ihren Webseiten Cookie-Banner, die auf die Verwendung von Cookies hinwiesen. <a href="https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/eugh-keine-cookie-speicherung-ohne-aktive-einwilligung-des-internetnutzers" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Im <strong>Oktober 2019</strong> entschied der Europäische Gerichtshofs (EuGH) , das solche Banner nicht mehr zulässig sind.</a> Damit wurden Zustimmungsmöglichkeiten Pflicht, die sich mit sog. Cookie-Consent-Bannern herstellen lassen. </p><p>Beim <a href="https://dusseldorf.wordcamp.org/2019/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WordCamp 2019 in Düsseldorf</a> habe ich dazu einen Talk gehalten. Meine Präsentation findest du in meinem <a href="/archiv/">Archiv</a>. Eine Aufzeichnung gibt es im <a href="https://wordpress.tv/2019/11/30/renate-hermanns-cookie-consent-was-koennen-plugins-und-themes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">WordPress-TV</a>.</p></blockquote>
</aside>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Akquise mit &#8222;M&#8220; wie Messe</title>
		<link>https://www.css-manufaktur.de/akquise-mit-m-wie-messe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 14:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon wenn jemand &#8222;Kaltakquise&#8220; sagt, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Ich mag sie nicht und sie wird auch nie mein Mittel der Wahl für neue Kundenkontakte. Ich habe nunmal ein Problem damit, mir völlig unbekannte Menschen per Telefon zu belatschern. Am Akquise-Alphabet meiner Kollegin Heide Liebmann wollte ich mich aber dennoch beteiligen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2016/06/akquise-sketchnote_sw.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1629" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2016/06/akquise-sketchnote_sw-300x204.jpg" alt="Einige Aspekte bei der Akquise - zusammengefaßt in einer Sketchnote." width="420" height="286" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2016/06/akquise-sketchnote_sw-300x204.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2016/06/akquise-sketchnote_sw-768x522.jpg 768w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2016/06/akquise-sketchnote_sw-500x340.jpg 500w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2016/06/akquise-sketchnote_sw-180x122.jpg 180w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2016/06/akquise-sketchnote_sw.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></a>Schon wenn jemand &#8222;Kaltakquise&#8220; sagt, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Ich mag sie nicht und sie wird auch nie mein Mittel der Wahl für neue Kundenkontakte. Ich habe nunmal ein Problem damit, mir völlig unbekannte Menschen per Telefon zu belatschern. Am <a href="http://www.heide-liebmann.de/blog/2016/01/die-laengste-blogparade-des-jahres-das-akquise-alphabet/">Akquise-Alphabet meiner Kollegin Heide Liebmann</a> wollte ich mich aber dennoch beteiligen. Schließlich gibt es ja nicht nur Kaltakquise sondern auch die Akquise auf Messen. Für mich ist es nämlich etwas völlig anderes, wenn mir ein möglicher Neukunde gegenübersteht und ich dessen Reaktion sehen kann. Eine Alternative, um qualifizierte Neukontakte zu generieren: Eine Fachmesse besuchen. Ich hatte schon immer ein Faible für den Messetrubel.</p>
<h2>Drehen wir den Spieß um &#8211; Aussteller als Zielgruppe</h2>
<p>Warum also nicht selbst aktiv werden und solche Gespräche für die eigene Akquise auf Messen nutzen? Die gesammelten Daten eignen sich durchaus als Grundlage für eine Neukundenaktion. Allerdings sollte man einen solchen, zielgerichteten Messebesuch gut vorbereiten.</p>
<h3>Die richtige Vorbereitung für die Akquise auf Messen:</h3>
<ul>
<li>Zunächst sollten die <strong>Branchen</strong>, die auf der Messe vertreten sind zu deinem Zielgruppenraster passen. Dann kennst du im besten Fall bereits die einschlägigen Fachbegriffe.</li>
<li>Das <strong>Ausstellerverzeichnis</strong> bietet Unterstützung wenn es darum geht, für dich interessante Firmen auszuwählen. Die wichtigsten Kontaktdaten zum Unternehmen sind dort zu finden. Wie das Unternehmen tatsächlich tickt, sagen diese Daten dir allerdings nicht.</li>
<li>Der <strong>Hallenplan</strong> hilft dir, deine Besuchsrunde von Halle zu Halle festzulegen. Dann läufst du dir nicht unnötig die Füße platt. Deine ToDo-Liste sollte auch nur so viele Kontaktwünsche enthalten, wie an einem Messetag bequem zu bewältigen sind.</li>
<li><strong>Visitenkarten und ggf. Flyer</strong> gehören unbedingt ins Gepäck. Meine Fragen notiere ich in Evernote ebenso wie die erhaltenen Infos. Ich nutze diese Anwendung sowohl auf meinem Handy als auch am heimischen Rechner. Meine Messeausbeute kann ich so später bequem auswerten.</li>
<li>Für die aussagekräftige Vorstellung deines Angebots bereitest du deinen <strong>Elevator-Pitch</strong> vor und bringst so deine Kernaussage auf den Punkt.</li>
</ul>
<h3>Gespräche auf der Messe</h3>
<p>Die Außendienstmitarbeiter einer Firma sind die häufigsten Ansprechpartner, die man am Messestand trifft. Da sie eigens für die Kontaktpflege vor Ort sind, haben sie meist Zeit für Gespräche. Mit deinen Fragen kommst du im besten Fall an Zusatzinformationen, denn im Plauderton erfährst du deutlich mehr als die üblichen Infos aus Website und Werbematerial. Zudem kannst du am Verhalten deiner Gesprächspartnerin oder deines Gesprächspartners deren Zufriedenheit und Motivation mit ihrem Unternehmen ablesen. Wer seinen Mitarbeitern Wertschätzung entgegenbringt, steht auf meiner Wunschkundenliste ganz oben.</p>
<p>Mein Business bringe ich dabei ganz nebenbei ins Spiel und frage nach dem geeigneten Ansprechpartner im Unternehmen. Damit habe ich einen Fuß in der Tür, ganz so als hätte ich angerufen.</p>
<h2>Fazit: Akquise auf Messen</h2>
<p>Zugegeben diese Methode ist aufwändiger als ein Erstkontakt per Telefon. Du kannst dir aber gleich eine kleine, feine Liste der für dich interessanten Unternehmen zusammenstellen. Bei nachfolgenden Akquise-Maßnahmen kannst du dich zudem besser auf das Gespräch mit dem genannten Ansprechpartner vorbereiten. Und da du dich auf das Messegespräch beziehen kann, nimmt dir das vermutlich deine Berührungsängste. Für mich ist Messe eher &#8222;Warm-Akquise&#8220;.</p>
<p>Ist das eigentlich nur mein Problem? Was meinst Du dazu?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Konzeption und Projektplanung</title>
		<link>https://www.css-manufaktur.de/konzeption-und-projektplanung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2015 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzeption]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.css-manufaktur.de/?p=4075</guid>

					<description><![CDATA[Für den diesjährigen Webkrauts-Adventskalender habe ich ein Thema gewählt, das mir sehr am Herzen liegt. Konzeption und Projektplanung sind nach meiner Erfahrung die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Website. Unternehmensziele klar benennen, die Zielgruppe kennen und das eigene Angebot darauf ausrichten sind die wichtigsten Bausteine bei der Planung und Realisierung einer Website. Und das gilt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="360" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/konzeption.jpg" alt="Planungskizze - Foto von Jeffrey Betts, CC0-Lizenz, via stocksnap.io/photo/HN6OJPDCXD" class="wp-image-4077" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/konzeption.jpg 480w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2022/02/konzeption-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für den diesjährigen Webkrauts-Adventskalender habe ich ein Thema gewählt, das mir sehr am Herzen liegt. <a href="http://webkrauts.de/artikel/2015/erfolgreiche-websites-mit-plan" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konzeption und Projektplanung</a> sind nach meiner Erfahrung die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Website. Unternehmensziele klar benennen, die Zielgruppe kennen und das eigene Angebot darauf ausrichten sind die wichtigsten Bausteine bei der Planung und Realisierung einer Website. Und das gilt auch für kleine und mittlere Projekte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit meiner Kollegin und Partnerin, <a href="https://www.christagoede.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christa Goede</a>, habe ich bereits mehrere Projekte auf dieser Basis erfolgreich umgesetzt. Unsere Kundinnen und Auftraggeber waren immer äußerst zufrieden mit ihrem neuem Webauftritt, der genau auf sie und ihr Unternehmen zugeschnitten wurde. Für Christa ist die genaue Planung eines Webprojektes ebenso wichtig wie für mich. Sie hat mich daher bei meinem Beitrag gern unterstützt.</p>
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		<title>Die Kunst der Fuge und was das mit meinem Lieblingsjob zu tun hat.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2014 19:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblingsjob]]></category>
		<category><![CDATA[Webentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nein, über Musik schreibe ich hier nicht. Aber wenn ich mal wieder ein neues Template erstelle, fällt mir immer Bach ein und wie er mit Tönen umging. In meinem Lieblingsjob als Webentwicklerin nutze ich natürlich keine Töne sondern Quellcode (manchmal durchaus Quälcode). Aber auch hier wird meine Kreativität stark beschränkt durch die vorhandenen Rahmenbedingen: Warum [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Nein, über Musik schreibe ich hier nicht. Aber wenn ich mal wieder ein neues Template erstelle, fällt mir immer Bach ein und wie er mit Tönen umging. In meinem Lieblingsjob als Webentwicklerin nutze ich natürlich keine Töne sondern Quellcode (manchmal durchaus Quälcode). Aber auch hier wird meine Kreativität stark beschränkt durch die vorhandenen Rahmenbedingen:</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2014/07/music-115857_640.jpg" alt="Kreativität in der Beschränkung: Mein Lieblingsjob und die Gemeinsamkeit mit der Kunst der Fuge. 
Das Bild zeigt Noten und Notenlinien auf blauem Grund - kreativ gestaltet." class="wp-image-1403" width="480" height="339" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2014/07/music-115857_640.jpg 640w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2014/07/music-115857_640-300x212.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2014/07/music-115857_640-500x353.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kreativität in der Beschränkung: Das ist die Gemeinsamkeit mit der Kunst der Fuge.</em></figcaption></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>zickige Browser, die nicht so wollen wie ich will,</li>



<li>Webstandards, die ich möglichst einhalten will/sollte,</li>



<li>einfache Nutzbarkeit auf Seiten der User</li>



<li>und natürlich die Vorgaben eines Kundendesigns, das sich vor allem an der Optik orientiert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ich das liebe? Es ist die tollste Herausforderung in meinem Berufsleben. Das ist mir so richtig bewusst geworden als <a title="Webseite von Annette Lindstädt" href="http://www.worthauerei.de" target="_blank" rel="noopener">Annette Lindstädt</a> zu ihrer <a title="Blogparade: Lieblingsjob" href="http://www.worthauerei.de/2014/06/blogparade-lieblingsjobs/" target="_blank" rel="noopener">Blogparade</a> aufgerufen hat. Spät dran bin ich, denn die Worte fließen mir nicht so einfach aus der Feder. Ganz anders, wenn ich komplexe Layouts für die verschiedenen Browser in möglichst einfachen <abbr title="Cascading Style Sheet = Stilsprache für die Layout-Auszeichnung von Webseiten">CSS</abbr>-Code umsetze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist so toll an diesem Fummelskram?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin halt stur und gebe mich nicht mit dem einfachen Quadratisch-Praktisch-Gut-Layout zufrieden. Ich reize gern alle Möglichkeiten aus, die diese Stilsprache mir bietet. Rahmen sprengen oder Grenzen überschreiten ist meine Hauptmotivatation dabei. Auch wenn ich selten Neues erfinde &#8211; denn es gibt viele mit der gleichen Profession &#8211; macht es mir großen Spaß, die vielfältigen verfügbaren Beispiele für meine spezielle Aufgabenstellung umzustricken, anzupassen und im besten Fall zu vereinfachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langeweile? nö</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Herausforderungen sind dabei so vielfältig, dass mir bisher nie langweilig wurde. Jedes Layout hat neue Feinheiten, die mich ganz fordern und meine Kreativität zu Höchstleistungen treiben. <strong>Kreativität in der Beschränkung: Das ist die Gemeinsamkeit mit der Kunst der Fuge.</strong> So meisterlich wie Bach bin ich dabei nicht, das maße ich mir nicht an. Aber das Ergebnis kann sich immer sehen lassen. Es freut zunächst meine Kunden, deren Layout ich möglichst genau umsetze. Es freut aber auch mich, wenn nach langem Tüfteln in allen wichtigen Browsern meine Umsetzung so funktioniert, dass</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Optik stimmt</li>



<li>und die Usability nicht auf der Strecke bleibt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das meiste spielt sich &#8222;unter der Haube&#8220; ab. Aber genau das fasziniert mich! Eine Webseite, die schön aussieht und zwar auf vielen Plattformen. Große Bildschirme sollen ebenso davon profitieren wie hochauflösende Tablet-Screens und nicht zuletzt sollen auch Smartphone-Nutzer eine ansprechende Präsentation der Inhalte genießen dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger ist mehr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das alles sehen die Nutzer nicht auf den ersten Blick. Es ist aber zu spüren, wenn Webinhalte sowohl am Schreibtisch als auch unterwegs auf dem Phone lesbar und nutzbar sind. Dann bin ich zufrieden mit meiner Arbeit. Und besonders stolz bin ich, wenn ich selbst aufwändige Stilangaben im CSS-Code auf ein Minimum reduzieren konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Echter Lieblingsjob</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich liebe diesen meinen Lieblingsjob. Denn er fordert von mir alle Talente, die ich habe:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kreativität,</li>



<li>Detailverliebheit,</li>



<li>ein waches Auge,</li>



<li>den ordnenden Geist,</li>



<li>und vor allem das Interesse an immer neuen und gerne verrückten Lösungen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Kein anderer Job konnte das in meinem vorherigen Berufsleben so gut erfüllen. Ich bin mir ganz sicher: Mit diesem Job gehe ich in Rente :-).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><small>Bildquelle: <a title="Link zum Bildarchiv" href="http://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener">pixabay</a></small></em></p>
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		<title>Mobile Navigation</title>
		<link>https://www.css-manufaktur.de/mobile-navigation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Renate]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Dec 2013 19:15:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Webkrauts]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesem Jahr bin ich im Adventskalender der Webkrauts mit zwei Beiträgen zum Thema &#8222;Navigation im Responsive Design&#8220; dabei. Ein Blick in die übrigen Beiträge lohnt sich. Neben Tipps und Inspiration gibt es auch Humoriges. Ob einfaches Dropdown oder komplexes mehrteiliges Menü, auf mobilen Geräten sollte die Navigation gut funktionieren. Ein ansprechendes Design ist dennoch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In diesem Jahr bin ich im Adventskalender der <a href="http://webkrauts.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Webkrauts</a> mit zwei Beiträgen zum Thema &#8222;Navigation im Responsive Design&#8220; dabei. Ein Blick in die übrigen Beiträge lohnt sich. Neben Tipps und Inspiration gibt es auch Humoriges.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="720" src="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2013/12/webkrauts-artikel-mobile-navigation.jpg" alt="Screenshot Website mit mobiler Ansicht und Navigation" class="wp-image-4069" srcset="https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2013/12/webkrauts-artikel-mobile-navigation.jpg 960w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2013/12/webkrauts-artikel-mobile-navigation-300x225.jpg 300w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2013/12/webkrauts-artikel-mobile-navigation-768x576.jpg 768w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2013/12/webkrauts-artikel-mobile-navigation-500x375.jpg 500w, https://www.css-manufaktur.de/wp-content/uploads/2013/12/webkrauts-artikel-mobile-navigation-800x600.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ob einfaches Dropdown oder komplexes mehrteiliges Menü, auf mobilen Geräten sollte die Navigation gut funktionieren. Ein ansprechendes Design ist dennoch machbar. <a href="http://webkrauts.de/artikel/2013/navigation-im-responsive-design-teil-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1 meines Beitrags</a> beschreibt, wie ein einfaches Dropdown-Menü eingebaut werden kann. Im <a href="http://webkrauts.de/artikel/2013/navigation-im-responsive-design-teil-2" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2. Teil</a> geht es um komplexere Menüs für Smartphones und Tablets, die sich auch ganz ohne JavaScript realisieren lassen. </p>
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