Restore mit backWPup

So sieht die Anzeige des Plugin-Werkzeugs aus.

Wenn die .sql-Datei in das root-Verzeichnis des Servers geladen wurde, wird der gesamte Pfad zur Datei bereits angegeben.

Das wünsche ich natürlich niemand, dass die WordPress-Installation nicht mehr funktioniert. Wenn es passiert ist es gut, wenn man ein Backup gemacht hat. Ich nutze dafür backWPup und muss mir endlich mal aufschreiben, wie die Reihenfolge der Schritte ist:

  1. Komplett leeres neues WordPress installieren.
  2. Darin nur Plugin backWPup installieren und aktivieren.
  3. Backup aus vorhandener Installation zurecht legen. Bei Standardeinstellungen ist es eine ZIP-Datei. Stärker komprimiert kann es aber auch eine .tar.gz-Datei sein.
  4. ZIP-Ordner extrahieren. Mit einem ZIP-Programm wie 7-Zip muss die .tar.gz  zweimal entpackt werden.
  5. sql-Datei daraus per FTP ins root-Verzeichnis der neuen Installation laden.
  6. In backWPup die sql-Datei aufrufen. Meist steht der Pfad schon da. Man kann die Datei auch vom eigenen Rechner hochladen.
  7. Ausführen und wie empfohlen die sql-Datei vom Server löschen.
  8. Vom extrahierten Ordner den Unterordner „wp-content“ ebenfalls per FTP hochladen und bestehende Dateien damit überschreiben. (In der Backup-Version sind auch alle Themes und Plugins enthalten. Die müssen mit auf den Server, sonst wirft die Datenbank Fehlermeldungen aus.)

Das sollte es gewesen sein. Die Dateien aus dem Backup und die Einträge in der Datenbank sind damit wiederhergestellt. Ich kann nur empfehlen, regelmäßig Backups zu machen. Das genannte Tool ist dabei eine große Hilfe.

Update am 29.03.2013:

Leider funktioniert seit Version 3.0 die Wiederherstellung der WordPress-Installation – Dateien und Datenbank – nicht mehr wie beschrieben. Das Plugin wird inzwischen von Inpsyde angeboten. Die Basis-Version ist weiterhin kostenfrei. Ich finde es sehr schade, dass die oben beschriebene, sehr bequeme Import-Funktion im neuen backWPup fehlt. Laut Angabe in der Dokumentation arbeitet die Firma an einer besseren Importfunktion für das WordPress-Backend. Ich bin gespannt.

Wenn das Plugin diese Funktion wiederbekommt – beispielsweise in der Pro-Version, wäre ich auch bereit, dafür zu zahlen. Bis dahin teste ich mögliche Alternativen wie bei rankpress beschrieben. Ganz brauchbar erscheint mir Blogvault. Wenn ich eine für mich passende Alternative gefunden habe, könnte es sein, dass ich dabei bleibe. Für mich wäre backWPup dann Geschichte. Sehr schade!

4 Kommentare zu „Restore mit backWPup“

  1. Hallo Marcus,
    erst mal sorry für meine späte Reaktion. Ich war im Urlaub.

    Das Backup mit dem o.g. Plugin ist einfach. In meinem Beitrag geht es ja um die Wiederherstellung der Seite, falls es mal Probleme gibt. Ich habe bisher leider keine einfachere Methode kennengelernt. Aber wenn phpMyAdmin auf dem Server installiert ist, geht der Import der gesicherten DB schnell und meist problemlos.

    Es gibt noch die Möglichkeit, nur die Inhalte als XML-Datei zu exportieren und woanders zu importieren. Das geht entweder mit Bordmitteln – Werkzeuge -> Export/Import – oder auch über das genannte Plugin. Alle Backup-Möglichkeiten lassen sich in BackWPup als einzelne Aufträge anlegen, also auch der Export der XML-Datei.

  2. Hallo Renate,
    eine tolle Anleitung vielen Dank dafür.

    Gibt es eigentlich keine einfacheren Lösungen für Backups einer Webseite? Oder liegt dies daran, dass die Tabellen nur „manuell“ per phpmyAdmin bearbeitet werden können und eben nicht von den Backupprogrammen bedient werden können?

    Ich bin gerade erst auf WordPress umgestiegen und versuche von Anfang an vermeidbare Fehler wegzulassen, daher die Frage.

    Vielen Dank für deine Mühe
    herzlichen Gruß
    Marcus

  3. Hallo Ole,
    inzwischen habe ich mir angewöhnt, die SQL-Datei aus dem Backup direkt in die Datenbank zu importieren. Wenn phpMyAdmin auf dem Server installiert ist, geht das recht einfach. Den Rest mache ich weiterhin so wie oben beschrieben.

    Wenn bei einem Umzug vom Testserver auf den Kundenserver die Domain geändert werden muss, dann bearbeite ich die SQL-Datei vorher mit Notepad++ (Suchen + Ersetzen).

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